Vitamin D3 ist gesundheitsschädlich!

 

Journalisten verbreiten Fake News, angebliche Wissenschaftler verbreiten Fake Science und fast alle Zeitschriften plappern nach: "Vitamin D-Pillen sind gesund" - obwohl das wissenschaftlicher Unsinn und das Gegenteil längst bewiesen ist.
Vitamin D3-Hype: Eine Religion von globalem Ausmaß, eine Pandemie der Neuzeit, eine Seuche wie der Ausbruch der Pest im Mittelalter und Verursacher vieler iatrogener Krankheiten. Eine Vitamin D-Supplementierung nutzt niemandem - außer dem Hersteller.

Zur Klarstellung:

1.  Die Sonne macht ein ganz anderes Vitamin D als die Pharmaindustrie. Durch UVB-Strahlung wird in der Haut aus Cholesterin Vitamin D3-Sulfat erzeugt, ein wasserlösliches Vitamin oder Prohormon, das nicht überdosiert werden kann. Ausnahmslos alle bekannten positiven Wirkungen gehen von diesem körpereigenen Vitamin D aus. Synthetisches Vitamin D dagegen enthält die Sulfat-Gruppe nicht, ist nicht wasser-, sondern fettlöslich, kann wie alle fettlöslichen Vitamine überdosiert werden und lagert sich in den Mitochondrien ab. Weil es das körpereigene D-Hormon blockiert, schadet es der Gesundheit.

2.  Wird durch die Einnahme von Vitamin D (aus Wollfett in vielen Syntheseschritten hergestellt, egal ob als Tablette, Kapsel oder in Öl gelöst) der Blutspiegel angehoben, sinkt das körpereigene D-Hormon. Somit entfallen der natürliche Krebsschutz und auch alle anderen positiven Wirkungen, die vom körpereigenen Vitamin D ausgehen. Wie mittels Kortisontherapie werden zwar Entzündungen schmerzlindernd blockiert, aber genauso wird auch der natürliche Abwehrkampf gegen Erreger blockiert.

3.  Natürliches Vitamin D wird hauptsächlich in der Haut produziert, synthetisches dagegen wird ausschließlich über die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts resorbiert. Manche Menschen schlucken so viel Vitamin D, dass sie theoretisch jeden Tag zentnerweise getrocknete Pilze, fetten Seefisch und Lebertran konsumieren müssten, um diese Menge mit der Nahrung zuzuführen – ein höchst unphysiologischer Vorgang!

4.  Vitamin D-Messungen kann man sich sparen. Labore messen zwar das „Speicherhormon“ 25-OH-Cholecalciferol. Der Messwert sagt jedoch über die tatsächliche intrazelluläre Speicherung überhaupt nichts aus, weil die Messung nicht in den Speicherplätzen Fettgewebe und Leber erfolgt, sondern im Blut – eine absolute Momentaufnahme, denn der Wert könnte nach zwei Tagen Sonnenschein dreimal so hoch sein.

5.  Die Halbwertzeit der zellulären Speicherung von Vitamin D beträgt über 200 Tage. Eine Substitution in den sonnenarmen Monaten ist also nicht nötig, weil die Speicher im April noch ausreichend gefüllt sind, auch wenn die letzten Sonnenstrahlen im September waren.

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Die generelle Empfehlung, Erwachsenen bei Vitamin D-Mangel Cholecalciferol zu verordnen, können wir nicht verantworten.
Aufgrund unserer Beobachtungen, einer Nutzen-Risiko-Abwägung und der Tatsache, dass der Körper Vitamin D mittels Lichteinwirkung aus Cholesterin in der Haut selbst bildet, empfehlen wir, bei Vitamin D-Mangel auf die Einnahme von Cholecalciferolpräparaten zu verzichten. Stattdessen empfehlen wir die einzige naturheilkundliche Therapie: Vermehrter Aufenthalt im Freien und eine vitalstoffreiche Vollwertkost mit hohem Frischkostanteil.

Hintergrund:
Die Naturheilkunde verkommt zu einem Jahrmarkt. Es ist ein heilloses Durcheinander: Esoterisches mischt sich mit Pseudowissenschaftlichem, Marketing-Agenturen schmieden seltsame Allianzen, in denen Geistheiler, naturheilkundliche Pharmaunternehmen und die pharmazeutische Großindustrie mit orthomolekularen Produkten gemeinsam auftreten. Im diagnostischen Bereich wird, statt bei unklaren Beschwerdebildern zur differenzialdiagnostischen Abklärung die evaluierte und wissenschaftlich anerkannte Labordiagnostik zu nutzen, auf lediglich TÜV-zertifizierte Diagnosegeräte wie Körperfeldscanner zurückgegriffen. Viele HeilpraktikerInnen fallen auf Außenseitermeinungen rein, die sie dann in ihr Therapie- und Behandlungskonzept übernehmen.
Nirgendwo wird so viel gelogen, wie in der Medizinwelt; hier tummeln sich Geschäftemacher, die uns wer weiß was andrehen wollen. Es ist eine Unart im Internetzeitalter, dass insbesondere für pseudowissenschaftliche Außenseiteransichten (Hauptsache neu, reißerisch und konträr zur offiziellen Wissenschaftsmeinung) empfängliche Menschen ihre persönliche, d. h. ihrem eigenen Gefühl und Wunschdenken entstammende, aber durch nichts bewiesene und aus wenig medizinischem Grundwissen oder lediglich Assoziationen resultierende Meinung verbreiten. Davon sind auch Wissenschaftler und Ärzte, die sich ein Denkmal setzen wollen oder am Verkauf dubioser Nahrungsergänzungsmittel profitieren, nicht ausgenommen.
Es ist nicht verwunderlich, dass bei horrenden Gewinnen aus dem Verkauf von Pillen und Laborreagenzien die pharmazeutische Industrie nicht müde wird, Meinungsmacher zu installieren. Sie gründen Netzwerke, Gesellschaften und Stiftungen, geben Bücher heraus, organisieren Kongresse und touren durch die ganze Republik mit Vorträgen, die von allen, die damit gut Geld verdienen, auch sehr gut honoriert werden.

Wo sind denn die Menschen, die von einer Vitamin D-Substitution im Sinne der dauerhaften Beseitigung einer real existierenden Krankheit profitierten? Wo sind z. B. die M.S.- oder Rheumapatienten, die ihre Symptomatik durch Einnahme von Vit. D dauerhaft verloren haben?
Solche Menschen existieren nicht! Es gibt nur solche, die – angesteckt vom Fanatismus der pseudomedizinischen Presse und dubiosen Selbsthilfegruppen im Internet, hinter denen sich Vermarktungsstrategen der orthomolekularen Medizin verstecken – behaupten: „Das Mittel tut mir gut“. Das betrifft aber weniger als 20 % der Probanden, was aus medizinisch-statistischer Sicht bedeutet: Keine Wirkung. Denn 20 % gutes Gefühl schafft jedes Placebo.

Leider sehen wir täglich, wie krank die Menschen in Folge der Einnahme von Cholecalciferol-Präparaten werden können: Bisher alles gut, nur der Cholecalciferol-Spiegel ist niedrig. Plötzlich ist 25-OH so hoch, wie es nur einer Substitution geschuldet sein kann, aber viele andere Werte sind pathologisch, bis hin zum Bild eines Leberzellkarzinoms mit metastasierenden Prozessen im Skelettsystem (in kürzester Zeit Anstieg der Alkalischen Phosphatase auf das Doppelte, Anstieg der GLDH um das 10-fache) etc.
Ca. 60 % der Menschen vertragen Cholecalciferol-Präparate gut, zumindest werden keine Nebenwirkungen beobachtet. Cholecalciferol hat – wie andere Steroidhormone auch – symptomatische entzündungs- und schmerzhemmende Wirkungen. Davon profitieren insbes. Patienten mit arthrotischen, muskelrheumatischen und entzündlichen Autoimmunerkrankungen. Dennoch müssen diese Menschen bei fraglichem Nutzen sehr viele Nebenwirkungen in Kauf nehmen; und Cholecalciferol hat deutlich mehr Nebenwirkungen als Kortison-Präparate:
Mit zunehmendem Alter bei immer geringeren Dosierungen (schon ab 1.000 I.E./Tag) entwickeln in % der untersuchten Personen labordiagnostisch nachgewiesene Erkrankungen (Quelle: BIO-LABOR Kumulativbefund-Recherche. Erfasst sind nur Personen, die mind. vier Wochen lang mind. 1.000 I.E. Cholecalciferol substituiert haben und um mind. 20 % im Vergleich zum Vorbefund höhere Befundparameter im pathologischen Bereich aufweisen.):


Die Wahrheit ist:


Es sind schlimme Nebenwirkungen zu befürchten:


Das BIO-LABOR und seine Partnerlabore messen bei sich gesund fühlenden und blutanalytisch unauffälligen Menschen durchschnittliche 25-OH-Cholecalciferol-Spiegel:
in den Wintermonaten 8 - 15 ng/ml
in der Übergangszeit 15 - 23 ng/ml
in den Sommermonaten 23 - 30 ng/ml
In Ermangelung von Richtwerten und Statistiken aus früheren Jahren gehen wir davon aus, dass es sich dabei um bei gesunden Erwachsenen anzustrebende Durchschnittswerte handelt.
Höhere Werte resultieren aus einer sehr aktiven Lebensführung mit Aufenthalt und Sport im Freien oder aus einer unphysiologischen Substitution und Resorption über den Darm.
Früher galten Werte von 10 - 20 ng Vitamin D pro ml Blut als normal. Die in Laborbefunden angegebenen Referenzbereiche (Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline) sind übrigens nicht vom BfArM oder anderen Behörden zertifiziert bzw. validiert, sondern entstammen publizierten klinischen Studien der pharmazeutischen Industrie mit der Hauptindikation Rachitis- und Kariesprophylaxe bei Kindern. Diese Referenzbereiche gelten also nicht für Erwachsene.

Weitere Informationen

Zweifelhafte Sonnenpille: Warum eigentlich schlucken immer mehr Menschen das sogenannte "Sonnenvitamin"? Müssen wir die Sonne neuerdings mit Löffeln essen, weil sie sich klammheimlich des Nächtens vom Acker gemacht hat? Inzwischen hat sich der Trend - so die New York Times - zu einer "Religion" von globalem Ausmaß gemausert. Andere nennen es eine Pandemie - eine Seuche wie der Ausbruch der Pest. In aller Welt, auch in den sonnenverwöhnten Tropen, wird Vitamin D - teilweise hochdosiert - vertilgt. Doch woran glauben diese Menschen? Wenn es darum geht, die Quelle eigenwilliger Gesundheitstrends aufzuspüren, lohnt ein Blick ins Internet. Eine Flut professionell gestalteter Websites beklagt einen allgemeinen Mangel - mit subtilen bis schlimmen Folgen. Die Anzeichen decken sich mit der üblichen Werbeprosa für Nahrungsergänzungen: Müdigkeit, Muskelschwäche, Depressionen, Krebs, Herzinfarkt, Rheuma, Diabetes, Osteoporose. Ja selbst Schizophrenie oder Multiple Sklerose sowie fast alle weiteren bekannten Krankheiten zählen zum Formenkreis des D-Mangels. Dabei hat Vitamin D im Körper vor allem eine Funktion: Es reguliert die Aufnahme von Phosphat und Calcium und damit die Festigkeit des Knochens. Eine Überdosis ist dabei so unerwünscht wie ein Mangel. Aber ein Mangel ist bei uns sehr selten. Lichtmangel ist häufiger - aber Tageslicht hat noch viele weitere Wirkungen auf den Stoffwechsel als Vitamin D - deshalb kann man ein Zuwenig an Tageslicht nur in seltenen Fällen durch Pillen kompensieren.
Bis dato galten Werte von 10 bis 20 Nanogramm Vitamin D pro ml Blut als normal. Doch nun, so behauptet die einschlägige Gesundheitspresse, reichen die 20 Nanogramm bei Weitem nicht aus … Dabei sollten wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Vitamin, sondern in Wirklichkeit um ein Hormon handelt, so wie das Östrogen in der Pille oder das Cortison.
Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/vitamin-d-zweifelhafte-sonnenpille.993.de.html?dram%3Aarticle_id=384846

Tausende Deutsche glauben, an Vitamin-D-Mangel zu leiden. Deshalb machen sie Tests und kaufen Pillen. Das freut die Hersteller, kostet die Krankenkassen jede Menge Geld, ist aber sonst völlig unnötig und manchmal sogar gefährlich.
Quellen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/vitamin-d-mangel-sonne-statt-tabletten-14983444.html
http://www.deutschlandfunkkultur.de/licht-ins-dunkel-um-vitamin-d.993.de.html?dram:article_id=233090
http://www.deutschlandfunkkultur.de/vitamin-d-pillen-ersetzen-das-sonnenlicht-nicht.993.de.html?dram:article_id=279484

Metaanalyse zu Vitamin D mit ernüchterndem Ergebnis: Wenige profitieren – und die auch nur geringfügig.
Quelle: https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4906517?nlid=119129_3122&src=WNL_topwk_171119_MSCPEDIT_DE&faf=1#vp_2

Dialysepflichtige Niereninsuffizienz als Folge einer Vitamin-D-Supplementation.
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/niereninsuffizienz/article/948640/zwei-fallbeispiele-hyperkalzaemie-durch-ueberdosierung-vitamin-d.html

Die Schattenseiten des Vitamin D-Papstes. Über die Erfindung eines Gesundheitsproblems.
Quelle: https://www.klartext-nahrungsergaenzung.de/sites/default/files/2019-03/2-2019_GPSP_Schattenseiten_Vitamin_D_Papstes.pdf

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Stand: 06.05.2019