Vitamin D3-Substitution - kontrovers diskutiert

Vitamin D3-Hype - eine Religion von globalem Ausmaß - eine Pandemie der Neuzeit - eine Seuche wie der Ausbruch der Pest im Mittelalter - und Verursacher vieler iatrogener Krankheiten. Die Sonne macht ein anderes Vitamin D als die Pharmaindustrie!
Eine Vitamin D3-Supplementierung bringt nichts - außer dem Hersteller.

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Ein aktives Leben, regelmäßiger Aufenthalt im Freien, Sport und eine gesunde Ernährungsweise sind Faktoren, die der Gesundheit förderlich sind. Das ist unumstritten, logisch und in unzähligen Studien nachgewiesen.
Insofern wundert es nicht, dass Menschen, die ein aktives Leben führen, sich häufig draußen aufhalten, Sport treiben und sich gesund ernähren weniger Depressionen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Krebs und Infekte haben.
Diese Faktoren führen auch zu natürlicherweise hohen Vitamin D3-Spiegeln. Ein hoher Vitamin D-Spiegel ist also ein Marker für eine bewegungsreiche und gesunde Lebensweise bzw. die Folge (nicht jedoch die Ursache) einer guten Gesundheit.

Wenn die Meinungsmacher der Medizin und windige Geschäftemacher jedoch den Spieß umdrehen, resümieren und uns suggerieren, dass eine Substitution mit synthetischem Vitamin D ebenso in der Lage ist, diese Krankheiten zu verhüten oder günstig zu beeinflussen imstande ist, entspringt das statistischen Taschenspielertricks (Unzulässiger Umkehrschluss, Scheinzusammenhänge). Aussagekräftige Langzeitstudien, die diesen Umkehrschluss belegen, gibt es nämlich nicht! Die meisten Studien stellen Assoziationen, aber keine Kausalität her. Es bleibt dabei: ein niedriger Vitamin D-Spiegel ist die Folge und nicht die Ursache einer schlechten Gesundheit.

Substitutionstherapie ist Schulmedizin! Cholecalciferol (Vit. D3) wird in Deutschland nur von Merck und BASF produziert!
Synthetisches Cholecalciferol ist gesundheitsschädlich!
Dass Cholecalciferol - wie andere Steroidhormone auch - Patienten mit entzündlichen Autoimmunerkrankungen kurzfristig Erleichterung bringt, ist unumstritten. Dieses ist auf eine rein symptomatische entzündungs- und damit schmerzhemmende Wirkung zurückzuführen.
Unzählige Forschungsberichte beweisen jedoch eindeutig, dass synthetisches Vitamin D Autoimmunerkrankungen wie Rheuma und M. Hashimoto sowie Allergien verschlimmert, möglicherweise sogar zu deren Entstehung beiträgt.

Uns liegen tausende Anwendungsbeobachtungen vor, die belegen, dass die Einnahme von synthetischem Vitamin D zu einer Calcium-Resorption aus den Knochen, zu erhöhten Serum-Calcium-, Kupfer- und Alkalische Phosphatase-Spiegeln, zu einem Hypoparathyreoidismus und bei entsprechender Veranlagung zu einer Belastung des Leber- (Anstieg der Lebertransaminasen, insbes. GLDH) und des Nierenparenchyms (Anstieg von Gesamt-Eiweiß und Kreatinin) und zu einem Anstieg von Autoimmunmarkern führt. Bei Menschen über 60 Jahre erzeugt synthetisches Vitamin D regelmäßig eine Osteoporose. Bei Männern, die an Prostatakarzinom erkrankt sind, wird die Proliferation beschleunigt; Männer, die an Prostatakarzinom erkrankt waren, zeigen eine signifikant höhere Rezidivrate.

Die Sonne macht ein anderes Vitamin D als die Pharmaindustrie!
Es wird nämlich eine chemische Kleinigkeit übersehen: Durch UVB-Strahlung der Sonne wird in der Haut Vitamin D3-Sulfat (am Vitamin D3 hängt eine chemische Schwefel-Sauerstoff-Gruppe) erzeugt („Sonnenpräparat“). Dies ist ein wasserlösliches Vitamin oder Prohormon, das nicht überdosiert werden kann. Das „Schluckpräparat“ Vitamin D3 der Pharmaindustrie dagegen enthält diese Sulfatgruppe nicht, ist nicht wasser- sondern fettlöslich und kann somit wie alle fettlöslichen Vitamine überdosiert werden. Das „Schluckpräparat“ wird im Körper nicht zum „Sonnenpräparat“ umgebaut, das „Sonnenpräparat“ aber teilweise zum „Schluckpräparat“.
Eine Hypervitaminose ist durch eine lang andauernde Einwirkung von Sonnenlicht (UVB-Strahlung) nicht möglich, da ab einer Prävitamin D3-Konzentration von 10 - 15 % des ursprünglichen Gehalts an 7-Dehydrocholesterol sowohl Prävitamin D3 als auch Vitamin D3 zu inaktiven Isomeren umgesetzt werden.

Was aber passiert, wenn dieses Vitamin D3 - unphysiologischerweise als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt - über die Darmschleimhaut resorbiert wird? Eine so hohe Zufuhr an Vitamin D3 (wie mit Nahrungsergänzungsmitteln möglich und üblich) ist mit der Nahrung jedenfalls nicht möglich.
Schon andere Vitamine haben sich in hoher Konzentration als Bumerang erwiesen: Betakarotin erhöht das Krebsrisiko für Raucher, hohe Vitamin-A-Mengen können Gelbsucht verursachen, zu viel Vitamin C begünstigt Nierensteine, und Vitamin E in hoher Dosierung stört die Blutgerinnung. Ernährungswissenschaftler haben durchaus recht mit ihrer Meinung, dass kein Mensch Vitamintabletten und andere Nahrungsergänzungsmittel braucht, sofern er sich ausgewogen ernährt und genügend Bewegung im Freien hat.

Das BIO-LABOR und seine Partnerlaboratorien messen bei sich gesund fühlenden und blutanalytisch unauffälligen Menschen durchschnittliche 25-OH-Cholecalciferol-Spiegel:
in den Wintermonaten 8 - 15 ng/ml
in der Übergangszeit 15 - 23 ng/ml
in den Sommermonaten 23 - 30 ng/ml
In Ermangelung von Richtwerten und Statistiken aus früheren Jahren gehen wir davon aus, dass es sich dabei um bei gesunden Erwachsenen anzustrebende Durchschnittswerte handelt. Höhere Werte resultieren aus einer sehr aktiven Lebensführung mit Aufenthalt und Sport im Freien oder aus einer im Grunde genommen unphysiologischen Substitution und Resorption über den Darm.
Die im Laborbefund angegebenen Referenzbereiche (Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline) sind nicht vom BfArM oder anderen Behörden zertifiziert/validiert sondern entstammen publizierten klinischen Studien der pharmazeutischen Industrie, Hauptindikation: Rachitis- und Kariesprophylaxe bei Kindern.
Für Erwachsene dagegen gelten Werte von 10 - 20 ng/ml als normal!

Wir lehnen eine Therapie nicht pauschal ab, raten jedoch, die Positivwerbung für eine Verabreichung von Vitamin D3 zu hinterfragen.
Aufgrund unserer Beobachtungen und einer Nutzen-Risiko-Abwägung empfehlen wir, bei Vitamin D-Mangel auf die Einnahme von Cholecalciferolpräparaten zu verzichten und das Hauptaugenmerk auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost mit hohem Frischkostanteil und den vermehrten Aufenthalt im Freien zu richten. Es gibt Ausnahmen: z. B. Muslima mit Vollschleier. Bei chronisch Bettlägerigen ist jedoch Vorsicht geboten!
Sind die Umweltbedingungen optimal, kann die Haut eines jungen erwachsenen Menschen 10.000 - 20.000 IE (250 - 500 µg) Vitamin-D täglich bilden. Mit zunehmendem Alter sinkt der Bedarf sowieso. Selbst im Winter genügen schon zehn Minuten Aufenthalt im Freien um die Mittagszeit mit unbedeckten Händen und nicht vermummtem Gesicht für die Produktion von 1.000 IE. Den Rest kann in der Regel die Ernährung liefern. Dem Lichtmangel im Winter können in den hellen Monaten angelegte Vitamin-D-Reserven des Körpers abhelfen. Einige Lebensmittel wie Fettfische, Innereien, getrocknete Pilze, Lebertran, Eier und in begrenztem Maße auch Milchprodukte enthalten Vitamin-D in vergleichbaren Mengen.

Cave: Cholecalciferol darf nicht eingenommen werden bei Vorliegen einer Allergie gegenüber Cholecalciferol, einer Hyperkalzämie, einer Hyperkalziurie oder einem Pseudohypoparathyreoidismus. Vorsicht ist geboten bei Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine, bei gestörter Ausscheidung von Calcium und Phosphat über die Nieren, bei Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten (Saluretika), bei immobilisierten Patienten, bei Vorliegen einer Sarkoidose, bei eingeschränkter Nierenfunktion, bei älteren Patienten und gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden oder Diuretika.
Beachte: Dass Cholecalciferol - wie andere Steroidhormone auch - Patienten mit entzündlichen Autoimmunerkrankungen kurzfristig Erleichterung bringt, ist unumstritten. Dieses ist auf eine rein symptomatische entzündungs- und damit schmerzhemmende Wirkung zurückzuführen.
Eine chronische Überdosierung verursacht im Organismus eine Hyperkalzämie, indem es die intestinale Resorption von Calcium erhöht, die osteoklastische Calciumfreisetzung aus dem Knochen fördert und die renale Rückresorption steigert. Durch Calciumphosphatablagerung führt die Hyperkalzämie zur Mineralisierung der Blutgefäßwände und innerer Organe (insbes. Leber, Herz, Nieren und Lungen) sowie im Magen-Darm-Trakt und an Muskeln und Sehnen. U. U. folgen schwere Organschädigungen. Die Demineralisierung des Knochengewebes erhöht die Gefahr von Knochenbrüchen.

Während einer Behandlung mit Cholecalciferol müssen deshalb die Calciumspiegel im Blut und im Urin, die Osteoporose-Marker Alkalische Phosphatase und Ostase, die Leberfunktion (yGT, GOT, GPT und insbes. GLDH) und die Nierenfunktion (Gesamt-Eiweiß, Kreatinin) überwacht werden!
Bei Auftreten von Anorexie, Gewichtsverlust, Erbrechen, Verstopfung, Bauchkrämpfen, Bluthochdruck, Psychosen, Muskel-, Sehnen- und Kopfschmerzen ist das Mittel sofort abzusetzen.
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Zweifelhafte Sonnenpille: Warum eigentlich schlucken immer mehr Menschen das sogenannte "Sonnenvitamin"? Müssen wir die Sonne neuerdings mit Löffeln essen, weil sie sich klammheimlich des Nächtens vom Acker gemacht hat? Inzwischen hat sich der Trend - so die New York Times - zu einer "Religion" von globalem Ausmaß gemausert. Andere nennen es eine Pandemie - eine Seuche wie der Ausbruch der Pest. In aller Welt, auch in den sonnenverwöhnten Tropen, wird Vitamin D - teilweise hochdosiert - vertilgt. Doch woran glauben diese Menschen? Wenn es darum geht, die Quelle eigenwilliger Gesundheitstrends aufzuspüren, lohnt ein Blick ins Internet. Eine Flut professionell gestalteter Websites beklagt einen allgemeinen Mangel - mit subtilen bis schlimmen Folgen. Die Anzeichen decken sich mit der üblichen Werbeprosa für Nahrungsergänzungen: Müdigkeit, Muskelschwäche, Depressionen, Krebs, Herzinfarkt, Rheuma, Diabetes, Osteoporose. Ja selbst Schizophrenie oder Multiple Sklerose sowie fast alle weiteren bekannten Krankheiten zählen zum Formenkreis des D-Mangels. Dabei hat Vitamin D im Körper vor allem eine Funktion: Es reguliert die Aufnahme von Phosphat und Calcium und damit die Festigkeit des Knochens. Eine Überdosis ist dabei so unerwünscht wie ein Mangel. Aber ein Mangel ist bei uns sehr selten. Lichtmangel ist häufiger - aber Tageslicht hat noch viele weitere Wirkungen auf den Stoffwechsel als Vitamin D - deshalb kann man ein Zuwenig an Tageslicht nur in seltenen Fällen durch Pillen kompensieren.
Bis dato galten Werte von 10 bis 20 Nanogramm Vitamin D pro ml Blut als normal. Doch nun, so behauptet die einschlägige Gesundheitspresse, reichen die 20 ng bei Weitem nicht aus … Dabei sollten wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Vitamin, sondern in Wirklichkeit um ein Hormon handelt, so wie das Östrogen in der Pille oder das Cortison.
Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/vitamin-d-zweifelhafte-sonnenpille.993.de.html?dram%3Aarticle_id=384846

Tausende Deutsche glauben, an Vitamin-D-Mangel zu leiden. Deshalb machen sie Tests und kaufen Pillen. Das freut die Hersteller, kostet die Krankenkassen jede Menge Geld, ist aber sonst völlig unnötig und manchmal sogar gefährlich.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/vitamin-d-mangel-sonne-statt-tabletten-14983444.html

Wir sehen täglich, dass Patienten in Folge der Einnahme von Cholecalciferol-Präparaten krank werden: Bisher alles gut, nur der Cholecalciferol-Wert ist niedrig - plötzlich ist 25-OH so hoch, wie es nur einer Substitution geschuldet sein kann, aber viele andere Werte sind pathologisch. In etlichen Fällen zeigte der Blutbefund nach chronischer Überdosierung mit Vit. D-Präparaten das Bild eines Leber-Ca (Anstieg der GLDH auf das 10-fache) mit metastasierenden Prozessen im Skelettsystem (Anstieg der Alkalischen Phosphatase auf das Doppelte).
Übrigens: Früher galten Werte von 10 bis 20 ng Vitamin D pro ml Blut als normal. Auch galt eine Halbwertzeit von 200 Tagen. Die intrazellulären Speicher sind also im April noch ausreichend gefüllt, auch wenn die letzten Sonnenstrahlen im September waren.
Siehe: http://www.deutschlandfunkkultur.de/licht-ins-dunkel-um-vitamin-d.993.de.html?dram:article_id=233090
und http://www.deutschlandfunkkultur.de/vitamin-d-pillen-ersetzen-das-sonnenlicht-nicht.993.de.html?dram:article_id=279484