Es ist Heuschnupfenzeit

Nach dem kalten und schmuddeligen Wetter freuen sich die meisten Menschen auf den Frühling. Millionen Menschen haben jedoch nur eingeschränkt Anlass zur Freude, weil sie allergisch auf eigentlich harmlose Frühjahrsboten reagieren. Baumpollen (Haselnuss, Erle, Birke) und später Gräserpollen reizen die Schleimhäute von Augen und Nase. Niesreiz, laufende Nase und juckende Augen sind die Folge. Die Ursache ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems: die Immunzellen schütten bei Allergenkontakt Substanzen wie Histamin aus (weswegen der Arzt Antihistaminika verordnet). Ist man den Allergenen längere Zeit ausgesetzt, können die Beschwerden auf die Bronchien übergehen und Atembeschwerden, sogar allergisches Asthma entwickeln. Heuschnupfenallergiker reagieren auch gehäuft auf bestimmte Nahrungsmittel, z. B. Äpfel, Sellerie und Tomaten (Kreuzreaktion). Hat man das ganze Jahr über Heuschnupfensymptome, kann es sich um allergische Reaktion auf Tierhaare, Schimmelpilze oder auf den Kot von Hausstaubmilben (Hausstauballergie) handeln.

Genau wie die echten so genannten IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien (Typ 1- bzw. Allergien vom Sofort-Typ) direkt nach dem Verzehr der betreffenden Nahrungsmittel unterschiedliche Allergie-Symptome ausgelösen, sind die Pollenallergie-Symptome sofort bei Allergenkontakt spürbar.
Blutanalytisch sehen wir erhöhte Immunglobulin E-Werte und einen Anstieg der eosinophilen weißen Blutkörperchen als Hinweis auf die Stoffwechselbelastung durch Inhalationsallergene.
Wenn das IgE erhöht ist, der Patient die Allergene aber nicht selbst ermitteln kann, können die BIO-LABOR Allergie-Panels 1 und 2 oder ausgewählte Einzelallergene den auslösenden Allergenen auf die Spur kommen. Interessanterweise findet sich bei diesen Patienten meist auch eine niedrige DAO, was wiederum für multiple Nahrungsmittelunverträglichkeiten spricht, die aber keine echten Allergien darstellen. Daher kann bei Allergikern das Nahrungsmittelintoleranz-Modul (DAO, IgE, IgA) als Ergänzung zur BIO-LABOR Basisuntersuchung zielführend sein.

Therapie
Es gibt viele biologische Mittel, die die Symptome des Heuschnupfens lindern, z. B. PROAL spag. Peka, Retroplex Al HS Nr. 211 (Hofmann & Sommer), Synerga (LAVES), Heuschnupfenmittel DHU und PHÖNIX Hydrargyrum spag. in Verbindung mit Aralia S Phcp.
Kindern empfehlen wir statt der PROAL-Tropfen mit gleicher Zusammensetzung die PEKANA Komplex Nr. 64 spag.-Globuli und statt Synerga: Colibiogen Kinder.
In meiner Praxis haben sich über Jahrzehnte Eigenblutinjektionen mit Allergie-Injektopas SL, Juv 110 und Mucosa comp. bewährt. Das Eigenblut stellt mit seinen Proteinen und Antikörpern einen Spiegel der bestehenden und überstandenen Erkrankungen dar. Das zurückinjizierte eigene Blut wird vom Körper wie ein körperfremder Stoff behandelt: es kommt zu einer Gegen-/Umstimmungsreaktion, die Eigenregulation des Körpers wird stimuliert.

Eine weitere Möglichkeit ist die Aufarbeitung von Körperflüssigkeiten mit dem ISF-Kit von Mentop. Eigenblut wird in Kombination mit einem Zusatzstoff, dem Adsorbatmittel, zu einer Auto-Nosode homöopathisch aufbereitet. Diese Tropfenzubereitung ist ideal für Kinder. Das Material für das „Auto-Sanguis-Adsorbat-Nosode“-Verfahren wird seit über 20 Jahren unter dem Handelsnamen ISF-Kit (vormals ASAN-Kit) von Mentop Pharma e. K., 24837 Schleswig, angeboten. Infos

Als alternative naturheilkundliche Behandlungsmethode für Allergien steht von vitOrgan die autologe Blutzubereitung ALLERGOSTOP zur Verfügung. Die Allergene müssen nicht bekannt sein, also auch anwendbar bei Allergien unbekannter Genese und multiplen Allergien.
Die allergischen Symptome werden durch eine Reaktion von antigenspezifischen Antikörpern mit bereits auf den Mastzellen verankerten allergischen Antikörpern ausgelöst. Das Prinzip ALLERGOSTOP macht sich die physiologischen Funktionen des Immunsystems zunutze, indem es die allergischen IgE-Antikörper durch Anlagerung eines Serumaktivators verfremdet und dadurch selbst zum Antigen macht. Entsprechend reagiert das Immunsystem mit Antikörpern gegen die allergievermittelnden Antikörper und macht sie unschädlich.

Die Herstellung in der eigenen Praxis ist einfach und schnell:
Dem Patienten wird auf dem Höhepunkt der allergischen Symptome Blut abgenommen. Dieses Blut enthält alle notwendigen Informationen in Form der IgE-Antikörper. Mittels des ALLERGOSTOP-Kits, das alle Reagenzien, Informationen und Utensilien zur Herstellung der autologen Blutzubereitung enthält, wird innerhalb von 24 Stunden eine ALLERGOSTOP-Stammlösung und daraus entsprechende Verdünnungsstufen hergestellt. Diese Verdünnungen werden dem Patienten in aufsteigender Konzentration subcutan oder intracutan gespritzt. Da die autologe Blutaufbereitung in der eigenen Praxis hergestellt wird, ist ein schneller Behandlungsbeginn noch in der allergischen Phase möglich.
Vor allem bei Heuschnupfen und allergischem Asthma können schon mit einem Therapiezyklus gute Erfolge erzielt werden. Allergische Reaktionen der Haut, sofern sie nicht durch ein allergisches Kontaktekzem hervorgerufen werden, sprechen ebenfalls gut auf die Behandlung mit ALLERGOSTOP an. Auch bei Nahrungs- und Kontaktallergien könnten Erfolge erzielt werden, jedoch nicht im gleichen Umfang wie bei den vorher genannten Allergien. Sogar bei Autoimmunerkrankungen kann ALLERGOSTOP erfolgreich eingesetzt werden.
Die einzige Einschränkung sind akute Infektionen und Zustand kurz nach erfolgten Impfungen, denn das ALLERGOSTOP-Prinzip unterscheidet nicht zwischen pathologischen allergievermittelnden Antikörpern und physiologischen Antikörperreaktionen.

Das komplette ALLERGOSTOP-Kit (Serum-Kombi, Serum- und Kochsalz-Set) können Humanärzte und Heilpraktiker direkt über den vitOrgan-Shop beziehen. vitOrgan sucht Schwerpunktpraxen, die ALLERGOSTOP anwenden wollen. Praxisinhaber/innen können sich über den Link "ALLERGOSTOP®-Schwerpunktpraxis" auf der Homepage www.vitorgan.de bewerben.

Ein ALLERGOSTOP-Anleitungs-Video können Sie sich auf YouTube anschauen